Kaltenhauser und Huelsz-Träger sollen in Landtag und Bezirkstag

Helmut Kaltenhauser und Stefka Huelsz-Träger, beide aus Alzenau, sind die Direktkandidaten der FDP im Stimmkreis Aschaffenburg-Ost (601) für den Landtag und den Bezirkstag bei der Wahl im Herbst 2018. Zur Aufstellungsversammlung in Alzenau-Wasserlos hatte der federführende FDP-Kreisverband Aschaffenburg-Land geladen, sie wurde von Karsten Klein MdB, dem Landesgruppenchef der bayerischen FDP in Berlin und stv. Landesvorsitzenden der FDP Bayern geleitet. Die Liberalen, die derzeit nicht im Bayerischen Landtag vertreten sind, machen sich nach den positiven Umfrageergebnissen Hoffnung, in 2018 wieder in den Landtag einzuziehen.

Als Direktkandidat für die Landtagswahl wurde Helmut Kaltenhauser gewählt. Er ist Kreisvorsitzender der FDP und Sprecher der FDP-Fraktion im Kreistag Aschaffenburg und gerade wieder als Mitglied des Landesvorstands bestätigt worden. Wesentliche Motivation für seine Kandidatur sei, wieder Transparenz in die Landespolitik zu bringen und Entscheidungen aus den Hinterzimmern wieder ins Parlament zu holen, wie es bis zum Ausscheiden der FDP aus Landtag und Regierung damals schon gut gelungen sei. Der Finanzexperte betonte, dass man von der Haushaltstrickserei der bayerischen Regierung wieder zu einer echten Schuldenreduktion zurückkehren müsse, wie sie seinerzeit mit der FDP begonnen und eigentlich auch langfristig vereinbart worden sei. Daneben liegt dem Mathematiker die Digitale Transformation besonders am Herzen, die weit mehr als das Verlegen neuer Internet-Kabeln sei. Vielmehr müsse man die Ängste der Menschen ernst nehmen und sie auf dem Wandel begleiten, dies würde in der Politik zu oft ausgeblendet. Kaltenhauser kündigte an, daß er bei der Aufstellung der unterfränkischen Liste die Spitzenposition anstrebe, um seine langjährigen beruflichen und politischen Erfahrungen als „Grundsatz-Liberaler“ in die Landespolitik einzubringen.

Für den Bezirkstag wird Stefka Huelsz-Träger, stv. Vorsitzende der FDP Alzenau und Vorstandsmitglied der FDP Aschaffenburg-Land, ins Rennen gehen. Sie sieht die Schwerpunkte ihrer Arbeit in einer stärkeren Zusammenarbeit der Bildungsträger und dem Elternhaus, um dem Erziehungsauftrag für die Kinder und die Gesellschaft gerecht zu werden. Auch Sie will die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt und gefördert sehen, ihre Gefahren zu erkennen und damit verbundene Veränderungen in der Gesellschaft vorausschauend anzugehen.

Die Liberale setzt sich schon seit langem für ein stärkeres Miteinander aller Bürger, nicht nur der Flüchtlinge ein, um dadurch die Bildung von Parallelgesellschaften zu vermindern. Außerdem ist es ihr wichtig, Wege zu erarbeiten, um Familien und Vereine zusammen zu bringen, auch wenn sich beide Eltern für eine Berufstätigkeit entscheiden. Denn Vereine seien keine Dienstleister, sondern wertvolle soziale Bildungseinrichtungen.

Huelsz-Träger möchte ihre vielfältigen Erfahrungen aus dem kommunalen Bereich in Verein und Kultur in den Bezirk einbringen. Eine Transparenz aller politischen Diskussionen und Entscheidungen sollte hierbei zur Selbstverständlichkeit werden.

Als weitere Kandidaten für die unterfränkische Liste werden aus dem Stimmkreis Patrick-Daniel Betz aus Karlstein für den Landtag sowie den Karlsteiner Bürgermeister Peter Kreß für den Bezirkstag vorschlagen.


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