Neues aus dem Karlsteiner Gemeinderat

In der Gemeinderatsitzung am 01.02.2017 erläuterte Bürgermeister Bruder, dass er in einem Telefonat mit Bürgermeister Dr. Daniell Bastian aus Seligenstadt bzgl. der Reduktion der Betriebszeiten der Fähre gesprochen hat. Die Reduktion ist eine Entscheidung aus Kostengründen. Die beiden Bürgermeister wollen sich in Hinblick auf die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für einen Brückenbau weiterhin austauschen und in Kontakt bleiben.

In einem vorherigen Telefonat hat FDP-Gemeinderat Peter Kreß mit seinem Parteikollegen aus Seligenstadt schon vereinbart, dass dieses Thema interkommunal zu bearbeiten ist. Es soll also eine gemeinsame Lösung angestrebt werden. Seligenstadt ist für die Karlsteiner ein wichtiges Mittelzentrum, mindestens so wichtig wie Alzenau. Deshalb muss uns an einer sinnvollen Lösung, die die Interessen beider Seiten berücksichtigt, gelegen sein.

Am Donnerstag, 02.03.2017 findet die erste Zusammenkunft zur Bildung von ISEK-Arbeitskreisen statt. Die Karlsteiner/innen sind herzlich eingeladen sich an den ersten Themenschwerpunkten Schleusengehöft und Bahnhofsareal zu beteiligen und ihre Ideen und Vorschläge einzubringen.

Etwas Diskussion gab es wegen des Antrages der VHS Karlstein auf Überlassung und Nutzung der Räume in der Waldschule. Zum einen gab es Verunsicherung, weil dieser Antrag auf Wunsch des Bürgermeisters verfasst wurde und in der Formulierung Interpretationsspielräume ließen, so dass FDP-Gemeinderat Peter Kreß und die SPD-Fraktion noch Nachfragen hatten. Schließlich fand der Antrag die einhellige Zustimmung, nachdem der Bürgermeister zusagte, dass

1. Die Verwaltungshoheit der Räumlichkeiten weiterhin bei der Gemeinde liegt.

2. Eine Nutzungsvereinbarung zwischen VHS und Gemeinde geschlossen werden soll.

3. Die Waldschulturnhalle außen vor bleibt bzgl. einer generellen VHS-Nutzung.

Die Zahlen für die Bedarfsplanung zeigen deutlich, dass ein großer Bedarf an Krippeplätzen vorhanden ist, den die Gemeinde aktuell nicht decken kann. Der Gemeinderat hat deshalb die Verwaltung beauftragt, die Planungen zur Schaffung weiterer Krippeplätze anzugehen. Bzgl. den Hortkindern sieht es so aus, dass der aktuelle Bedarf gerade mit den Räumlichkeiten im Hortneubau gedeckt wird. Mögliche weitere Bedarfssteigerungen können dort nicht abgefangen werden.


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